Mali - Land der Kunst und Architektur
Grandiose Lehmarchitektur in Djenné und Timbuktu, Kulturstadt Ségou, Falaise de Bandiagara und die animistische Kultur der Dogon.
Sagenumwobenes Timbuktu am Tor der Sahara und Flussfahrt auf dem Niger.
Reiseverlauf | Leistungen | Hinweise | Reisetermine
Reiseverlauf
Tag 1 – Genf/Frankfurt - Casablanca - Bamako
- Linienflug mit Royal Air Maroc über Casablanca und weiter nach Bamako, der Hauptstadt Malis.
- Ankunft nach Mitternacht.
- Begrüßung durch den Reiseleiter und Transfer ins Hotel.
Tag 2 – Bamako - Ségou - Bandiagara
- Nach dem Frühstück fahren wir durch typische Sahellandschaft. Zunächst vorbei an Hirsefeldern und dem für diese Gegend typischen Schibutterbaum (Balazan), später durch eine hügelige Landschaft mit Felsplateaus und ausgetrockneten Flußbetten, führt uns die heutige Etappe über San und Sévaré nach Bandiagara (ca. 600 km).
- Abendessen und Übernachtung in Bandiagara.
Tag 3 – Dogonland Süd
- Nach dem Frühstück verlassen wir Bandiagara und fahren die Felsklippe runter zu den Dogondörfer der Ebene. Rundgang durch Telli und Endé, Telli ist ein von der Unesco restauriertes früheres Dorf mit dem heiligen Hogon-Haus und unzähligen männlichen und weiblichen Vorratsspeichern. Endé ist eine Schatzgrube für Bogolanliebhaber und Holzstatuen, etliche ausgestelltes Kunstwerke finden sich im ganzen Dorf, ein richtiges Freilicht Museum.
- Weiterfahrt durch die Dogondörfer. Sporadische Rundgänge durch die interessantesten Dörfer wie Guimini und Nombori.
- Am späten Nachmittag fahren wir die Klippe wieder hoch, nach Bandiagara ins Hotel.
- Abendessen und Übernachtung in Bandiagara
Tag 4 – Dogonland Nord
- Am morgen geht die Reise los mit einer 3 stündigen Pistenfahrt, 60 km, um nach Sangha zu gelegen. Beeindruckende Landschaft wird uns öfters zum anhalten verleiten.
- Dann fahren wir in die Ebene herunter und besichtigen Iréli und Tiréli mit ihren mystischen Binu und Ginna Heiligtümern und den Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und den heiligen Krokodilteich von Amani.
- Am Nachmittag fahren wir die Klippe wieder hoch zum Hotel.
Tag 5 – Dogonland - Mopti
- Es wäre toll, wenn wir uns heute noch vor Sonnenaufgang auf den Weg machen könnten, um diesen herrlichen Morgen voll ausnützten zu können. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinauf in das sagenreiche Yougoupiri, wo alle 70 Jahre das heilige Siguifest abgehalten wird. Sehr sehenswert sind die in den Felsen gebauten troglodytischen Wohnstätte und die verschiedenartigen Getreidespeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Ihre Zahl übersteigt die der Wohngehöfte bei weitem.
- Dann fahren wir nach Sangha, besichtigen den Tunnel, die Bergklippe und das Fuchsorakel. Unterwegs machen wir einen Abstecher von der Teerstraße und fahren über eine kurze Piste in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz sakrale Felsmalereien zu bewundern sind.
- Die Rückfahrt geht wieder über Bandiagara, und weiter auf geteerter Straße nach Mopti (ca. 120 km), direkt an den Flussärmeln vom Niger und Bani gelegen. Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flusshafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt.
Tag 6 – Mopti - Timbuktu
- Nach dem Frühstück fahren wir mit geländegängigen Fahrzeugen auf einer Teerstraße bis Douentza und anschließend weiter über Piste nach Timbuktu (ca. 400 km). An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte es unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum der Timbuktu den Namen die "goldene Stadt" eintrug.
Tag 7 – Timbuktu
- Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Rundgang durch Timbuktu. Wir besichtigen die Moschee Djinger Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Die Universitäten und Koranschulen waren einst weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.
- Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba.
- Gegen Abend geht es in ein Desert Camp, wo wir bei Musik und Tanz der Touareg Musikgruppe Abendessen. Unterkunft in traditionellen Touaregzelten.
Tag 8 – Timbuktu - Mopti
- Heute verlassen wir Timbuktu und fahren über Douentza zurück nach Mopti (ca. 400 km). Durch den regen Fisch-, Vieh- und Salzhandel hat sich Mopti im Laufe der Jahre zur zentralen Handelsmetropole des Nigerbinnendeltas entwickelt. Von überall her gleiten die Pirogen und Pinassen ein, die mit Gemüse, Früchten und Fischen beladen sind.
- Wir unternehmen einen Rundgang durch Altmopti mit der wunderschönen restaurierten Moschee und beobachten die Händler und Fischer am Flußhafen.
Tag 9 – Montagsmarkt in Djenné
- Frühmorgens führt unsere Route in das tausendjährige Djenné, das an diesem Tag Schauplatz des berühmtesten Marktes in Mali ist. Fulbe, Bororo, Songhay, Dogon, Peulh, Bambara und Bozo-Fischer kommen an diesem Tag hier zusammen um ihre Waren zu verkaufen und andere wieder zu kaufen. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab.
- Am Nachmittag Rückfahrt nach Mopti (ca. 260 Tageskilometer).
Tag 10 – Mopti - Konna - Mopti
- Von Mopti aus fahren wir heute mit der Pinasse flußabwärts. Somono- und Bozo- Fischer dominieren den Fluß. Wir besuchen eine Siedlung der Peulh mit einer der märchenhaft schönen Moscheen.
- In einem Bozo-Fischerdorf haben wir Gelegenheit, den Fischerinnen beim Räuchern des Fangs zuzusehen.
- In Konna werden wir gegen Abend von unseren Fahrzeugen erwartet, der uns die 60 km nach Mopti zurückbringt.
Tag 11 – Mopti - Ségou
- Wir folgen dem Nigertal wieder flußaufwärts und erreichen San, ein typisches Sahelstädtchen mit einem alten Stadtkern und einer sehr sehenswerten Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde.
- Weiterfahrt nach Ségou (ca. 415 km), ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige, am malerischen Ufer des Niger gelegen.
Tag 12 – Ségou
- Nach dem Frühstück erleben wir auf dem morgendlichen Spaziergang durch Ségou das farbenfrohe und lebenslustige Treiben am Flußhafen. Wir besteigen eine der zahlreichen Pinassen und fahren zur Insel der Töpfer. Heute wie vor Jahrhunderten werden hier die Tongefäße auf traditionelle Weise ohne Scheibe nur mit der Hand getöpfert und in einem grossen zentralen Dorffeuer gebrannt und dann an der Luft getrocknet.
- Am Nachmittag besichtigen wir Sekoro, des alten Ségou und Besuch des Kunsthandwerkszentrum N'Domo wo Töpferei und Bogolan traditionell hergestellt werden.
Tag 13 – Ségou - Bamako
- Morgens machen wir einen Rundgang zum Flussufer. Zeit um den Handwerkern bei der Arbeit zuzusehen. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie das "Office du Niger".
- Anschließend Rückfahrt von Ségou nach Bamako. In der Hauptstadt besuchen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas.
Tag 14 – Bamako - Sibi - Bamako
- In die Mandingue Berge geht es zum Abschluss dieser Reise noch. Dunkelrote Erde und dunkelgrüne Vegetation in dem südlichen Mandinguegebirge von Bamako. Wir besichtigen die Brücke von Kamadjan und machen eine kleine Wanderung zu den sakralen Grotten unter der Steinbrücke.
- Am Nachmittag fahren wir zum Bambuswald und der "source", dem kleinen Wasserfall von Sibi fahren.
- Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Bamako.
Tag 15 – Bamako
- Der letzte Tag in Mali steht zur freien Verfügung.
- Sie können auf dem "Marché Rose" oder dem Handwerkermarkt noch letzte Souvenirs erstehen oder im Hotel ganz einfach diese beeindruckende Reise noch einmal Revue passieren lassen.
- Tageszimmer im Hotel.
- Abschiedsabendessen in einem "bamakotypischen" tollen Musikbar-Restaurant.
- Transfer zum Flughafen und Rückflug in der Nacht vom 29. auf den 30. Abflug 03H35 über Casablanca nach Frankfurt oder Genf.
Tag 16 – Ankunft in Frankfurt/Genf
- Ankunft in Casablanca am frühen Morgen.
- Anschließend Weiterflug nach Frankfurt oder Genf.
Leistungen
- Flug mit RAM nach Bamako und zurück
- moderne, klimatisierte 4x4 Geländewagen, max. 4 Gäste je Fahrzeug
- französischsprachige, ortskundige Fahrer und deutschsprachiger, fachkundiger Reiseleiter
- Lokale Führungen in Ségou, Djenné, Dogenland, Timbuktou und Sibi
- Transfer in Bamako vom und zum Flughafen
- 14 Übernachtungen mit Frühstück und Abendessen:
Hotel Salam, Bamako | Hotel Kambary, Bandiagara | Hotel La Guina, Dogonland | Hotel Ambedjelé, Mopti | Hotel Dessert, Timbuktu | Desert Camps, Timbuktu | Hotel Djoliba, Ségou - Hotel in Bamako am Abreisetag zur ganztägigen Benutzung
- Abschlussabendessen
Nicht eingeschlossene Leistungen:
- Visum und Reiseversicherungen
- Mittagessen und Getränke
- Persönliche Ausgaben
- Trinkgelder










